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Aktuelles



Bunt statt Braun!!!

Die FREIEN WÄHLER Gröbenzell beziehen zusammen mit allen anderen demokratischen Kräften klar Stellung gegen Rechts!!! Am Wochenende 27.06. - 30.06.2013 beabsichtigten NPD-Mitglieder, spontan mit einem Infostand am S-Bahnhof Gröbenzell zu werben. Mit vereinten Kräften gelang es Kommunalpoliikern, Demonstranten und Mitbürgern zu zeigen, dass die NPD in Gröbenzell unerwünscht ist und auf diese Weise die Werbe-Aktion zu beenden.


Bahnhofstraße Gröbenzell

Die FREIEN WÄHLER Gröbenzell fordern eine rasche Umsetzung der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs zum Bebauungsplan in der Bahnhofstraße. "Es darf nicht wieder 30 Jahre dauern, bis was konkeretes voran geht", meint FW Gemeinderat und Planungsreferent Michael Leonbacher. Der aufgrund eines Bürgerentscheids umgesetzte Architektenwettbewerb bildet eine sehr gute Grundlage um endlich Planungen umzusetzen.


Stadterhebung Gröbenzell

Die Bürgerinnen und Bürger haben es selbst entschieden. Mit einer deutlichen Merheit haben sich die Gröbenzeller im Rahmen eines Bürgerentscheides dafür entschieden Gemeinde zu bleiben und nicht Stadt zu werden. Im Gegensatz zu Olching und Puchheim konnten die Gröbenzeller selbst über ihre Zukunft bestimmen. Für die FREIEN WÄHLER Gröbenzell war das ein Stück gelebte Demokratie.


Aktuelles aus dem Landtag

Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de.
 


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Berichte


Volksbegehren zur Wahlmöglichkeit zwischen dem Gymnasium G8 und G9 - Vortrag Prof. Michael Piazolo, MdL

September 2013: Auf Einladung der Freien Wähler Gröbenzell referierte der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Prof. Dr. Michael Piazolo, am 12.09.2013 über das von den Freien Wählern Bayern initiierte Volksbegehren „Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9“. Dieses Volksbegehren hat zum Ziel, den Schülern und Eltern eine Wahl zwischen dem Durchlaufen des Gymnasiums in acht oder neun Jahren zu geben. Obwohl im Sommer 2011 in Bayern die ersten Abiturjahrgänge das G 8 absolviert haben, steht dessen Einführung nach wie vor unter starker Kritik. Laut einer neuen SZ-Umfrage liegt die Ablehnung in der bayerischen Bevölkerung sogar bei 70 %. In Hessen haben sich inzwischen 50 % der Gymnasien für eine Rückkehr zum G 9 entschieden. Auch Baden-Württemberg rückt wieder vom G 8 ab. Auf dem Land sinken die Anmeldezahlen für das Gymnasium zudem dramatisch. Die Freien Wähler Bayern haben daher, gestärkt durch den Erfolg bei der Abschaffung der Studiengebühren, beschlossen, ein Volksbegehren mit dem Ziel eines Wahlrechtes zwischen einem achtjährigen und einem neunjährigen Gymnasium zu starten. Für die Zulassung eines Volksbegehrens müssen in Bayern 25.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt werden. Prof. Piazolo berichtete, dass, obwohl die Sammlung der Unterschriften erst kurz vor Beginn der Sommerferien begonnen habe, bereits 19.000 Unterschriften gesammelt seien. Als Grund für das Volksbegehren führte Prof. Piazolo die bei Schülern, Lehrern und Eltern gleichermaßen gestiegene Belastung an. Dies habe zur Folge, dass viele Schüler Freizeitaktivitäten wie Sport, musische Interessen oder auch eine ehrenamtliche Betätigung der Schule opfern müssten. Die Vermittlung der Zusammenhänge und der Grundlagen des Stoffes komme nun zu kurz. Man spreche inzwischen von einem „Bulimie-Lernen“. Das von der CSU als Reaktion auf die Kritik ausgedachte „Flexi-Jahr“ sei keine gute Lösung. Prof. Piazolo erklärte auch, wie er sich das parallele Angebot von G 8 und G 9 praktisch vorstellt. Es sollte jede Schule grundsätzlich selbst wählen, ob sie ein G 8 oder ein G 9 anbieten will. Dabei sollte angestrebt werden, dass es in einer zumutbaren Entfernung zum Wohnort sowohl ein G 8- als auch ein G 9-Gymnasium gibt. Größere Schulen könnten sowohl G 8 als auch G 9 anbieten. Im Anschluss an das Referat entwickelte sich unter der Leitung von Franz Högg eine höchst interessante Diskussion, bei der sich sowohl Abiturienten als auch Eltern und Pädagogen zu Wort meldeten. Herr Robert Roseeu, ein pensionierter ehemaliger Mathematiklehrer des Gröbenzeller Gymnasiums, beklagte, dass z. B. für die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen wichtige Exkursionen und Klassenfahrten aus dem Schulprogramm verschwunden seien. Der bayerische Lehrerverband sehe die Dinge ähnlich. Hinterfragt wurde auch, ob die landesweite Steigerung der Übertrittsquote von 27 % auf  40 % wirklich ein Erfolg sei. Während auf dem Land die Anmeldezahlen für das Gymnasium seit Einführung des G 8 dramatisch sinken, werde das Gymnasium in städtischen Bereichen mehr und mehr zur Regelschule. Das führe zwangsläufig dazu, dass auch das Niveau der Abschlüsse sinke. Prof. Piazolo sah in der Diskussion eine Bestärkung der Freie-Wähler-Initiative für das Volksbegehren und warb um Unterstützung. Er werde aus der Diskussion wertvolle Anregungen mit in seine parlamentarische Arbeit nehmen.


Mundwerker oder Handwerker? Wo bleibt der Mittelstand? FREIE WÄHLER fordern mehr Geld für die Bildung und Ausbildung

November 2012: Muss es immer ein Hochschuldstudium sein? Benötigen wir nicht auch Handwerker um unsere Gesellschaft zu gestalten und weiter zu entwickeln? Zu dieser Frage konnte der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Gröbenzell, Gerhard Beck, als Referenten Herrn Markus Reichhart, MdL, und handwerkspolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag begrüßen. Dabei wurde ausgeführt, dass im Moment alle Energien in der Bildungspolitik nur auf den Bereich der Gymnasien und das darauf folgende Hochschulstudium verwendet werden. Hohe Übertrittsquoten von fast 95 % zu weiterführenden Schulen in Gröbenzell zeigen, dass alles in Richtung Hochschule geht, die Hauptschulen lösen sich auf. Einig war sich die Diskussionsteilnehmer darüber, dass oft solide Ausbildung im Handwerk mit der sehr guten Chance als Selbstständiger später einmal einen eigenen Betrieb zu führen, sowohl wirtschaftlich als auch persönlich für viele Jugendliche eine hervorragende Alternative darstellen. „Das Handwerk wird weiter goldenen Boden haben !“ so MdL Markus Reichhart. Nach seinen Ausführungen stehen allein in Bayern fast 10.000 Betriebe zur Übernahme an, Betriebe die allesamt schwarze Zahlen schreiben. Eine unternehmerisch einmalige Chance, die die Jugendlichen oft nicht nutzen.

Bemängelt wurde, dass leider in die Berufsschulen des Handwerks nicht in gleicher Intensität investiert wird wie in die Gymnasien und Hochschulen, was dazu führt, dass die Ausbildung häufig an veralteten Geräten stattfindet. Auch erhalten die Betriebe, die oft mit Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen konfrontiert werden, keinerlei  Unterstützung aus pädagogischer Sicht. Gerade hier müsste angesetzt werden um Ausbildung wieder erfolgreich werden zu lassen, und zwar für beide Seiten, Betrieb und Auszubildende. Hier wäre nach Reichhart dringender Handlungsbedarf durch die Bayerische Staatsregierung, wenn man es wirklich ernst meint mit der beruflichen Bildung. Gerhard Beck, selbst selbständiger Augenoptikermeister in Gröbenzell, und sein Berufskollege Markus Reichart, selbstständiger Augenoptikermeister in Ingolstadt, konnten übereinstimmend aus eigener  beruflicher Erfahrung über die neuen Herausforderungen berichten. „Der Wille für eine solide Ausbildung im Handwerk ist da, wir brauchen jedoch mehr Unterstützung in unserem Bildungssystem !“, so Beck und Reichhart „Handwerker und solide mittelständische Betriebe sind das Herzstück unseres Landes und können in eine aussichtsreiche Zukunft blicken, wenn es gelingt, genügend Nachwuchs heranzuführen und zu qualifizieren“.


Blinde Kuh oder Informationsrecht für Bürger?

Gerhard Beck, Vorsitzender FW Gröbenzell
Florian Streibl, MdL

November 2011: "Wer nichts weiß, muss alles glauben" mit diesen Worten warb der Landtagsabgeordente der FREIEN WÄHLER Florian Streibl bei der Veranstaltung der FREIEN WÄHLER Gröbenzell im Bürgerhaus in Gröbenzell. Er berichtete dabei über die Initiativen der FW im Bayerischen Landtag sowie auch über die Beispiele in der Kommunalpolitik. "Wenn man am Herrschaftswissen nicht beteiligt wird, muss man glauben, was einem vorgesetzt wird", so beschrieb er die aktuelle Situation in der Politik.

Der Vorsitzende der FW Gröbenzell, Gerhard Beck, konnte die Besucher, darunter auch einige Gemeinderäte begrüßen und seine Meinung deutlich machen, dass die Bürger in Planungen mit einbezogen werden werden sollten, um gegen die Politikvedrossenheit anzugehen. Er sprach sich klar für die Einführung einer Informationsfreiheitssatzung in Gröbenzell aus.

Hans Böhmer, stellv. Vorsitzender der FW Gröbenzell, berichtete aus seinen Erfahrungen im Zusammenhang mit den Planungen zum Ausbau der Herbst- und Parkstraße, wie zweckmäßig und zielführend es gewesen wäre, wenn auch den Anliegern alle Informationen der Gemeinde von Anfang an zur Verfügung gestanden hätten. Dies hätte der Gemeinde viel Zeit und Geld gespart.

In der vom FW Fraktionsvorsitzenden Michael Leonbacher moderierten Diskussion machten die Gröbenzeller Bürgerinnen und Bürger deutlich, dass Sie mehr Informationen von der Gemeinde wünschten, um auch die politischen Entscheidungsprozesse in der Gemeinde zu verstehen. Der in der darauffolgend Bürgerversammlung mit deutlicher Mehrheit gefasste Beschluss, eine Informationssatung einzuführen, zeigt, dass die FW Gröbenzell mit der Veranstaltung den Nerv der Gröbenzeller Bevölkerung getroffen haben. Es bleibt zu hoffen, dass der Gemeinderat in Gröbenzell dem Wunsch nach einer Informationsfreiheitssatzung Rechnung trägt.