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Aktuelles



Bunt statt Braun!!!

Die FREIEN WÄHLER Gröbenzell beziehen zusammen mit allen anderen demokratischen Kräften klar Stellung gegen Rechts!!! Am Wochenende 27.06. - 30.06.2013 beabsichtigten NPD-Mitglieder, spontan mit einem Infostand am S-Bahnhof Gröbenzell zu werben. Mit vereinten Kräften gelang es Kommunalpoliikern, Demonstranten und Mitbürgern zu zeigen, dass die NPD in Gröbenzell unerwünscht ist und auf diese Weise die Werbe-Aktion zu beenden.


Bahnhofstraße Gröbenzell

Die FREIEN WÄHLER Gröbenzell fordern eine rasche Umsetzung der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs zum Bebauungsplan in der Bahnhofstraße. "Es darf nicht wieder 30 Jahre dauern, bis was konkeretes voran geht", meint FW Gemeinderat und Planungsreferent Michael Leonbacher. Der aufgrund eines Bürgerentscheids umgesetzte Architektenwettbewerb bildet eine sehr gute Grundlage um endlich Planungen umzusetzen.


Stadterhebung Gröbenzell

Die Bürgerinnen und Bürger haben es selbst entschieden. Mit einer deutlichen Merheit haben sich die Gröbenzeller im Rahmen eines Bürgerentscheides dafür entschieden Gemeinde zu bleiben und nicht Stadt zu werden. Im Gegensatz zu Olching und Puchheim konnten die Gröbenzeller selbst über ihre Zukunft bestimmen. Für die FREIEN WÄHLER Gröbenzell war das ein Stück gelebte Demokratie.


Aktuelles aus dem Landtag

Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de.
 


Seiteninhalt

Wofür wir stehen...

Wahlprogramm_FW_Groebenzell_2014.pdf - Zum Download und Ausdrucken...

Der Mensch im Mittelpunkt - Ausführliches Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2014

Vision Gröbenzell 2020 (Bei Fragen Mail an: info@fw-groebenzell.de)

DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Im März 2014 entscheiden die Gröbenzeller Bürgerinnen und Bürger  über die Zusammensetzung des neuen Gemeinderates bis zum Jahre 2020. Bereits in den letzten Jahrzehnten haben die FREIEN WÄHLER Gröbenzell mit Vernunft und Sachverstand, ohne persönliche Profilierung und unabhängig von parteipolitischen Vorgaben oder Zwängen bei den Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde im Gemeinderat mitgewirkt Es bedarf in den nächsten sechs Jahren weiterhin kontinuierlicher politischer Arbeit, damit Gröbenzell  ein  liebenswerter Ort bleibt, in dem die Bürger gerne wohnen und arbeiten. Wir wollen  die Zukunft  unserer Gemeinde so gestalten, dass der Ort seine Eigenständigkeit und seine Identität bewahrt, dass es den Bürgerinnen und Bürgern dabei gut geht und dass auch zukünftige Generationen in der Gemeinde eine Perspektive haben.

Mit dem folgenden Programm wollen die  FREIEN WÄHLER aufzeigen, welche Schwerpunkte sie für die Arbeit in den nächsten sechs Jahren im Gemeinderat setzen wollen.

Aktualisierung der Leitlinien für die Ortsentwicklung auf der Basis einer verstärkten, aktiv angestrebten  Bürgerbeteiligung

Die zentrale Aufgabe des Gemeinderates in den nächsten Jahren wird  die Ortsentwicklung sein. Der Druck auf die Region München wächst, insbesondere in Hinblick auf den Wohnraumbedarf. Experten prognostizieren bis zum Jahr 2020 einen Wohnraumbedarf von 16.000 Wohneinheiten pro Jahr, wovon die Hälfte auf die Landeshauptstadt München und die andere Hälfte auf die Umlandgemeinden von München fällt.

Die Steuerungsmittel, die eine Gemeinde bei der Ortsentwicklung hat, sind auf das ganze Gemeindegebiet bezogen der Rahmenplan und der Flächennutzungsplan. Weiterhin gibt es die natürlich sehr viel schwächeren Beteiligungsrechte bei Planungen der Nachbarkommunen oder bei überörtlichen Fachplanungen wie z. B. im Schienen-, Straßen- oder Luftverkehr.

Eine vorausschauende, verantwortungsbewusste Politik will nicht auf Proteste angewiesen sein, wenn woanders bereits alles entscheiden ist. Gefragt sind Sensibilität, Standfestigkeit und Professionalität. Enorm wichtig ist dabei auch ein möglichst „guter Draht“ zu den Nachbarkommunen. Deshalb haben die  FREIEN WÄHLER in Gröbenzell erst jüngst einen Meinungs- und Informationsaustausch mit Vertretern des Bezirksausschusses Lochhausen-Langwied-Aubing initiiert. Partnerschaften, Verbünde und Kooperationen zwischen den Kommunen werden in Zukunft eine weitaus größere Rolle spielen als bisher. Es werden verstärkt informelle Plattformen gebildet werden, in denen sich die betroffenen Kommunen projekt- und problembezogen informieren und austauschen können, aber auch neue Konzepte entwickeln und diskutieren können. Beispiele dafür sind die Leitbilddiskussion auf der Landkreisebene, der landkreisweite Teilflächennutzungsplan für die Standorte von Windrädern und die von der Landeshauptstadt München im März 2013 veranstaltete Regionale Wohnungsbaukonferenz.

Die Nachbargemeinden Puchheim und Olching haben sich vor drei Jahren entschlossen, künftig Städte und nicht mehr bloß „Gemeinden“ sein zu wollen. Gröbenzell ist dieser Versuchung in einem Bürgerentscheid nicht gefolgt. Wir FREIEN WÄHLER waren, als es um diese Frage ging, unentschieden. Im Grunde geht es um die Frage, wie sich unser Ort umgeben inzwischen von lauter Städten und verwoben in ein immer dichteres Netz von gegenseitigen Einflüssen und Anhängigkeiten sein Profil und vor allem auch seine Eigenständigkeit dauerhaft bewahren kann.

Aus unserer Sicht resultieren daraus Änderungen im Grundverständnis einer künftigen Ortspolitik, sei es bei der Aufbereitung von Entscheidung oder auch bei dem Umgang mit Informationen und den Bürgern.

Der Dialog mit den Bürgern hat seit der Einführung der Möglichkeit eines Bürgerentscheides, die in Gröbenzell bereits zweimal praktiziert wurde - einmal bei der Frage der Stadterhebung, und einmal bei den Planungen für die Bahnhofstraße -  besondere Bedeutung erhalten. Eine offene Vorgehensweise in einem Bürgerdialog wurde das erste Mal in Gröbenzell bei dem Bürgerentscheid für die Bahnhofstraße bzw. dem daran angeschlossenen Architektenwettbewerb und seiner Umsetzung im Rahmen einer fachlich begleiteten Bürgerwerkstatt praktiziert. Ein weiterer Beispielfall ist mehr aufgrund eines Zufalls das Projekt „Straßenausbau für die Park- und die Herbststraße“, bei dem es um die Sinnhaftigkeit hoher Investitionen und um grundlegende Fragen der Straßenentwässerung ging. In jenem Fall haben sich die Gemeinderäte der  FREIEN WÄHLER an vorderster Stelle  und mit Erfolg für das Beschreiten neuer, zeitgemäßer Wege im Umgang mit dem Bürger eingesetzt. Ein Nebenprodukt davon ist die Einführung einer gemeindlichen Informationsfreiheitssatzung in 2012.

Die Vorteile einer solchen, schon im Vorfeld gezielt und aktiv auf die Bürger und die Betroffenen zugehenden  Vorgehensweise

-       verbesserte Anreicherung des Abwägungsmaterials

-       Verhinderung von Überraschungsentscheidungen

-       verbesserte Transparenz und damit erhöhte Legitimität von Entscheidungen

-       bessere Nutzbarmachung von Sachverstand aus der Bürgerschaft

sollen in der nächsten Wahlperiode weiter in das Bewusstsein sowohl der Bürger wie auch der Entscheidungsträger auf der Gemeindeseite eindringen und nach unserer Vorstellung eine grundsätzlich andere Anschauung von dem Verhältnis zwischen den Bürgern und der Verwaltung ermöglichen. Wir FREIE WÄHLER wollen EINBINDEN, ERKLÄREN und NICHT VOR VOLLENDETE TATSACHEN STELLEN.

 

Leitlinien, Ziele und Schwerpunkte im Einzelnen

Auf der Basis dieser Erkenntnisse und Grundsätze formulieren wir unsere Leitlinien, Ziele und Schwerpunkte auf den einzelnen Feldern der Gemeindepolitik in 12 Punkten wie folgt, wobei die nachfolgende Reihenfolge nichts über die Wertigkeit aussagen soll.

 

1. Ortsplanung

Der Gemeinderat hat nach der sprunghaften Entwicklung Ende der 60er und in den 70er Jahren nur ein sehr moderates Wachstum der Gemeinde zugelassen. Schon allein wegen der knappen Flächenreserven der Gemeinde wird sich an dem Ziel eines nur maßvollen Wachstums auch in den nächsten Jahren nichts ändern.

a) Der örtliche Rahmenplan und der Flächennutzungsplan stammen jeweils aus dem Jahr 1980 . Seit ihrer Aufstellung haben sich sowohl in rechtlicher, wie auch in tatsächlicher Hinsicht viele Dinge geändert. Es sind neue Erkenntnisse dazu gekommen und es haben sich Wertvorstellungen gewandelt. Erst in der zu Ende gehenden Wahlperiode  wurden die Dachformen in der Gemeinde freigegeben – über viele Jahre war das Satteldach obligatorisch – und Anreize für  energetisches Bauen (GFZ-Bonus) in der Gemeinde geschaffen.

Aus Sicht der FREIEN WÄHLER ist es an der Zeit, diese beiden Pläne zu überarbeiten , und zwar auf einer möglichst breiten Basis der Bürgerbeteiligung. Mit dem Flächennutzungsplan soll entsprechend der gesetzlichen Möglichkeit ein Landschaftsplan einhergehen. Die Ergebnisse sollen eine bessere Grundlage für den Einzelvollzug der Verwaltung schaffen und die Arbeit mit den in der Gemeinde bestehenden Arbeitsgemeinschaften wie z. B. die örtliche AGENDA 21 und den Arbeitskreis für Senioren (ASIG) auf eine neue, zeitgemäße Grundlage stellen.

b) Hinsichtlich der schon im Gang befindlichen Neugestaltung der Bahnhofstraße fordern wir eine zügige Umsetzung der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs mit einer Gastwirtschaft mit Saal und angegliedertem Wirtsgarten an Stelle des GRÜNEN BAUMES. Die im Bürgerentscheid von 2008 festgelegte Beschränkung der Verkaufsfläche auf 400 qm für einen Nahversorger muss aufgehoben werden, da sich für eine derart beschränkte Fläche kein Betreiber findet. Die FREIEN WÄHLER fordern daher eine Vergrößerung der zulässigen Verkaufsfläche auf 1.000 qm zur Sicherung der Nahversorgung der Bürger im Gröbenzeller Norden. Damit würde  der motorisierte Individualverkehr in Form von Einkaufsfahrten in das Gewerbegebiet am östlichen Ortsausgang verringert und die Bahnhofstraße belebt.

Hinsichtlich der Kirchenstraße regen wir eine neue Planungsinitiative zur Gestaltung der westlichen Seite der Kirchenstraße und des Verkehrsraums an. Die Kirchenstraße braucht dringend neue Impulse. Die Planungen für den verödeten Altbestand der Apotheke und für die benachbarte „HEXE“ sollen baldmöglichst in ein für die Ortsmitte attraktives Konzept münden. Weitere Anliegen sind der Schutz des Einzelhandels vor Auszehrung durch planerische und durch gewerbefördernde Maßnahmen. Die  FREIEN WÄHLER sind  daher unbedingt für den Erhalt einer Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel (heutiger REWE)  in der Kirchenstraße.

 

2.  Förderung von Familien sowie von älteren und sozial schwachen Bürgern auf dem Wohnungsmarkt

Die 2013 aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses erfolgte Aufnahme von Gröbenzell in die Gebiete in Bayern mit einer Unterversorgung mit Wohnraum sowie die Reduzierung der Kappungsgrenze von 20 % auf 15 % bei Mieterhöhungen sind Ausdruck der Tatsache, dass auf diesem Gebiet Handlungsbedarf besteht. Weiterführend und ergänzend befürworten die Freien Wähler folgende Projekte und Maßnahmen :

-           Der Erwerb von familiengerechten Eigenheimen und Wohnungen sollte insbesondere für die Nachkommen aus Gröbenzeller Familien zu erschwinglichen Konditionen leichter möglich sein.  Die  FREIEN WÄHLER setzen sich daher dafür ein, dass die Gemeinde auf geeignetem Grund ein Einheimischenmodell als Familien- oder Mehrgenerationendorf schafft. Dabei sollten neben einer staatlichen Förderung auch alternative Finanzierungsformen, z. B. im Rahmen eines Genossenschaftsmodells oder eines Erbbaurechtes, erwogen werden (siehe auch Ziff. 7 - Familien).

-           Bebauung des Gemeindegrundes an der Lena-Christ-Straße für ein weiteres Projekt des sozialen Wohnungsbaus (siehe auch Ziff. 9 – Soziales)

-           Förderung von alternativen Wohnmodellen, z. B. nach dem Modell in der Parkstraße  20 (Wohngemeinschaft GEMEINSAM LEBEN LERNEN) für behinderte und nichtbehinderte junge Menschen oder als Mehrgenerationenhaus.

-           Zulassung und Förderung weiterer Projekte für Betreutes Wohnen nach dem Modell der Projekte „Am Gröbenbach“ oder am Bahnhof (siehe auch Ziff. 7 - Familien - und  Ziff. 8. – Senioren).

-           Bereitstellung der gemeindlichen Grundstücke in der Bahnhofstraße für diese Zwecke entweder in Natur oder in Form des Verkaufserlöses für eine gleichwertige Investition an anderer Stelle.

 

3. Interkommunale Abstimmung bei Projekten mit gebietsüberschreitender Wirkung und in der Bauleitplanung - Gemeinsame Projekte mit Nachbarkommunen

Gebietsüberschreitende und gemeinsame Projekte von Kommunen gibt es jetzt schon in verschiedenen Bereichen (Wasser- und Abwasserversorgung, Elektrizitätsversorgung - KommEnergie). Sie werden in der Zukunft noch mehr Bedeutung haben. Die unbebauten Abstandsflächen schrumpfen, die gegenseitigen Abhängigkeiten werden immer größer und die Verflechtungen immer enger.

Wir sehen dabei folgende Notwendigkeiten:

-       verstärktes Augenmerk auf die Planungen und Entwicklungen im Münchner Westen – Lochhausen, Langwied, Aubing und Freiham (Brauereiansiedlung, Wohnungsbau in Lochhausen, künftige Großsiedlung Freiham) und in den Nachbarstädten des Fürstenfeldbrucker Landkreises Puchheim und Olching.

–    Betonung und Verteidigung der  Interessen Gröbenzells zur Wahrung seines Profils und seiner Eigenständigkeit.

Daraus resultieren folgende Positionen:

-       gegenüber der Stadt München

 

  • Ablehnung weiterer großflächiger Wohngebietsausweisungen in Lochhausen ohne vorheriges Verkehrsgutachten und Nachweis der Verträglichkeit.
  • Geltendmachung der Gröbenzeller Positionen (Belastungsgrenzen) bei den unmittelbar zuständigen Entscheidungsträgern (OB, Stadtrat, Verwaltung und  Bezirksausschuss).

-     gegenüber den Nachbarkommunen im Westen :

weiterhin Ablehnung des Weiterbaus der FFB 11 neu (gegenüber Puchheim) und des 2. Abschnitts  der Südumfahrung von Olching.

Der Landkreis ist auf dem Gebiet der Verkehrsplanung in den letzten 30 Jahren nahezu untätig gewesen. Wir fordern daher, dieses Thema auf der Landkreisebene wieder auf die Agenda zu nehmen.

Dieselbe Situation und Notwendigkeit besteht im Grunde auch gegenüber bundesweit oder überregional tätigen Unternehmen und Einrichtungen, die Verkehrswege und Infrastruktur bereitstellen (Bahn, Mobilfunkbetreiber, Stromversorger und Netzbetreiber, Kabelbauer).

Es bedarf ferner auch auf dem Gebiet der Regionalplanung, insbesondere beim regionalen Planungsverband, einer entsprechenden, die Belange der Gemeinde wahrenden  Positionierung.

 

4. Verkehr

Soweit nicht schon oben angesprochen (weiterhin Ablehnung des Weiterbaus der FFB 11 neu und des 2. Abschnitts der Südumgehung von Olching) sehen wir Handlungsbedarf in folgenden Punkten:

-           Verbesserung des ÖPNV – Baldige Entscheidung über den Bau einer 2. S-Bahn-Stammstrecke - Nachtbuslinie zur Innenstadt.

-           Maßnahmen gegenüber dem drohenden Verkehrsinfarkt auf der Ortsdurchfahrt - Entwicklung eines Verkehrsplanes - Abstimmung der innerörtlichen Planung auf dessen Ergebnisse – Ersetzung der verfehlten Ampel am Ortsausgang Richtung Lochhausen durch einen Kreisel (der schon vor dem Bau der Ampel im Wahlprogramm 2008 von den  FREIEN WÄHLERN gefordert wurde).

-           Ausbau des Radwegenetzes durch Bau einer direkten Verbindung zu den Naherholungsgebieten der Aubinger Lohe und des Böhmerweihers, Bau eines Radweges entlang der Lena-Christ-Straße und Lückenschließung des Radwegenetzes von Puchheim-Ort nach Gröbenzell-Ortsmitte - Innerörtliche Verbesserung der Radwegesicherheit.

-           Bürgerbus zur Verbindung des Gröbenzeller Nordens mit dem Gröbenzeller Süden – Diskussion einer Ringbuslinie.

-           Erprobung eines Projekts „shared space“  (gemischter, unreglementierter Verkehr) auf in der Bahnhofstraße im Bereich von der Einmündung der Schubertstraße bis zur Bahnunterführung.

-            Verkehrsdämpfung  und Schulwegsicherung in der Eschenrieder Straße.

 

5. Beruf und Gewerbe

Das örtliche Gewerbe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Ort. Es gewährleistet die notwendige Versorgung der Bürger mit Gütern und Dienstleistungen, stellt Arbeitsplätze bereit und zahlt Steuern in die Gemeindekasse.

Allerdings wird Gröbenzell auch weiterhin ein Ort sein, in dem der Großteil der Bevölkerung zur Arbeit Richtung München auspendelt.

Daher ist es erforderlich, den Pendlern eine möglichst attraktive S-Bahn-Anbindung zu bieten.

Jedoch wollen wir weiterhin auch das bestehende Gewerbe in Gröbenzell pflegen. Nach Meinung der FREIEN WÄHLER wird es keine weiteren Gewerbegebiete in Gröbenzell geben.

Die bestehenden Gewerbegebiete sollten jedoch weiter für das örtliche Gewerbe attraktiv gestaltet werden. Eine gebotene Maßnahme ist dabei die Überplanung der Verkehrswege. Ferner gehört dazu, die bestehenden Gewerbegebiete baurechtlich an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Dies betrifft z. B. die Sondergebietsänderung für das Möbelhaus Fahr. Eine Umwidmung in ein Wohngebiet wäre an dieser Stelle falsch. Sie wurde daher vom Gemeinderat mehrheitlich zu Recht abgelehnt. Die Umänderung in ein Gewerbegebiet würde die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde auf die künftige Nutzung stark reduzieren. Auf der anderen Seite bestehen für einen Einkaufsmarkt in einem Sondergebiet sehr rigide verwaltungsrechtliche Flächenvorgaben für die einzelnen in Frage kommenden Branchen, die zum Teil nicht praxisgerecht erscheinen. Auch müssen natürlich die Belange des schon bestehenden Einzelhandels besonders in der Kirchenstraße sowie die Auswirkungen auf die in der Neuüberplanung befindliche Bahnhofstraße berücksichtigt werden. Die FREIEN WÄHLER haben daher erfolgreich gefordert, dass in einem möglichst frühzeitigen Stadium der örtliche Bund der Selbstständigen (BdS – ehemals „Gewerbeverband“) mit in die Planungen eingeschaltet wird und eine Gesprächsmöglichkeit mit dem Investor erhält. Inzwischen hat ein offener Dialog um eine allseits verträgliche Lösung begonnen. Die FREIEN WÄHLER werden die Abwägung und Entscheidungsfindung  weiter aktiv mitgestalten.

Die FREIEN WÄHLER fordern, dass alle Gewerbebetriebe eine optimale Internetverbindung (schnelles Internet) erhalten. Flächen, die bisher für das Gewerbe ausgewiesen sind, dürfen generell nicht zu Wohnraum umgewandelt werden. Dem Gewerbe sollen diese Flächen weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Durch die Pflege des örtlichen Gewerbes können auch weiterhin Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und erhalten bleiben.

Zu dieser Pflege gehört ein enger Kontakt zwischen Rathaus und den örtlichen Gewerbetreibenden im Sinne eines gegenseitigen Austausches, aber auch die Unterstützung von Initiativen der örtlichen Gewerbetreibenden wie z. B. beim Marktsonntag, der Langen Tafel, bei der landkreisweiten Gewerbeschau, die neuerdings in Olching stattfindet, oder bei der Förderung des Interesses von Jugendlichen für handwerkliche und sonstige gewerbliche Berufe einschließlich des vor sieben Jahren aufgrund einer Privatinitiative ins Leben gerufenen Netzwerks für Ausbildung, das mittlerweile nicht nur Gröbenzeller, sondern auch Eichenauer und Puchheimer Schüler betreut. Die örtlichen Gewerbetreibenden sind in die Diskussionen zur Ortsentwicklung intensiv mit einzubeziehen.

Die FREIEN WÄHLER sprechen sich weiterhin gegen die Erhöhung des Hebesatzes für die Gewerbesteuer aus. Wir wollen für die bestehenden Gewerbebetriebe attraktive Rahmenbedingungen.

 

6. Schulen, Bildung und Kultur

Bereits jetzt besteht in Gröbenzell ein attraktives Bildungsangebot. Neben drei Grundschulen bestehen zwei Gymnasien (staatliches Gymnasium und Waldorfschule). Das Angebot der Hauptschule bzw. jetzt Mittelschule kann in Gröbenzell wegen der fehlgeleiteten Mittelschulpolitik der bayerischen Staatsregierung und der außerordentlich hohen Übertrittquote ins Gymnasium hier am Ort nicht mehr aufrechterhalten werden.

Die FREIEN WÄHLER sprechen sich weiter für den Ausbau der Schullandschaft in Gröbenzell aus. Das Ganztagsangebot an den Grundschulen muss weiter konsequent erweitert werden. Die Angebote von Hort und gebundener Ganztagsschule sind Realität in unserer Gesellschaft geworden und nicht mehr nur Wunschdenken und Träume einiger Familien. Diese Maßnahmen tragen entscheidend zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Gröbenzell sollte Vorreiter in dieser Entwicklung sein.

Sollte sich der Bedarf für eine Hauptschule in Gröbenzell wieder ergeben, kann dies in den bestehenden Schulgebäuden realisiert werden. Wie bisher sollten dann die bereits durchgeführten Förderungsmaßnahmen (Netzwerk für Ausbildung und Schulsozialarbeit) wieder im vollen Umfang aufgenommen werden. Auch hier ist Gröbenzell Vorreiter in vielen Bereichen.

Ziel der Schulpolitik kann andererseits nicht ausschließlich der Besuch des Gymnasiums sein. Deshalb engagieren sich die  FREIEN WÄHLER auch für die gesellschaftliche Aufwertung und Förderung der nichtakademischen Berufe. Unsere Gesellschaft, und damit auch wir Gröbenzeller, werden weiterhin Handwerker und gut ausgebildete Facharbeiter benötigen. Sie werden auch künftig hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Die FREIEN WÄHLER treten für den Bau einer Realschule in Gröbenzell ein. Mit einer Realschule in Gröbenzell könnte das Schulangebot für weiterführende Schulen in Gröbenzell abgerundet werden. Der Bedarf besteht mit Sicherheit. Dieser Bau  würde dazu führen, dass der Druck von den örtlichen Gymnasien genommen wird. Als Standort können sich die FREIEN WÄHLER den Bereich im Bürgerpark nahe dem Gymnasium vorstellen. Hier sollte die Gemeinde beim Landkreis Fürstenfeldbruck als Schulträger vorstellig werden.

Darüber hinaus sind den FREIEN WÄHLER im Bereich der Erwachsenenbildung (VHS und Forum) weiterhin sehr gute Rahmenbedingungen wichtig. Dieser Bildungsteil trägt in ganz besonderer Weise positiv zu dem gesellschaftlichen Zusammenleben in unserer Gemeinde bei.

Auf dem Gebiet der Kulturförderung sollten die Probe- und Spielbedingungen der schon seit Jahren hier am Ort fest etablierten Laientheatergruppen verbessert werden.

 

7. Familie und Kinder

Gröbenzell hat bereits in vorbildlicher Weise Einrichtungen wie Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Horte etc. geschaffen. In den letzten beiden Jahren wurden zwei neue Einrichtungen geschaffen. Der Kindercampus an der Wildmoosstraße ist bereits in Betrieb, die Kita an der Freilandstraße ist im Bau. Die FREIEN WÄHLER fordern  den weiteren Ausbau dieser Einrichtungen, so dass jedem Kind und jeder Familie in Gröbenzell ein Platz in einer entsprechenden Einrichtung zur Verfügung gestellt werden kann. Wie bisher soll dies unter Beteiligung verschiedener Träger erfolgen, so dass auch eine Verschiedenartigkeit der Einrichtungen gewährleistet ist. Gröbenzell ist Spitzenreiter bei der Realisierung dieser Angebote im Landkreis und soll es auch bleiben.

Durch den Bau eines Familien- oder Mehrgenerationendorfes soll es jungen Familien ermöglicht werden, am Ort eine Heimat zu finden ( siehe bereits Ziff. 2 ). Es sollte dabei so geplant werden, dass sich Jung und Alt mischen. Durch die räumliche Nähe eines Betreuten oder altengerechten Wohnens könnten mehrere Generationen einer Familie gegenseitig voneinander profitieren.

 

8. Senioren

Der demografische Wandel unserer Gesellschaft ist Realität und auch in Gröbenzell angekommen. Wir haben bisher bereits eine Reihe von hervorragenden Einrichtungen in unserer Gemeinde wie das Caritas-Altenheim St. Anton, zwei Häuser mit Betreutem Wohnen und den Ökumenischen Sozialdienst für die Pflege zu Hause.

Das Projekt „Betreutes Wohnen am Gröbenbach“ wird in unserer Gemeinde voll angenommen und war schnell ausgelastet. Der Bedarf wächst weiter. Die Gemeinde soll  die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass ein weiteres Betreutes Wohnen und die Schaffung weiterer seniorengerechter Wohnräume in Gröbenzell Realität wird. Ein solches Zusatzangebot kann konkret im Bereich des Bebauungsplans „Bahnhofstraße“ auf gemeindeeigenen Grundstücken realisiert werden. Die  FREIEN WÄHLER Gröbenzell sprechen sich daher für eine rasche Fertigstellung und Umsetzung dieses Bebauungsplanes aus. Darüber hinaus wünschen sich die FREIEN WÄHLER, dass in diesem Bereich auch Wohnmöglichkeiten für Demenzgruppen geschaffen werden. Demente Menschen werden in Zukunft eine immer stärkere Rolle in unserem gesellschaftlichen Leben spielen. Sie dürfen nicht ausgegrenzt werden.

Die Tätigkeit des Ökumenischen Sozialdienstes in Gröbenzell muss weiterhin von der Gemeinde gefördert und tatkräftig unterstützt werden. Besonders im Bereich der ambulanten Pflege und der Tagespflege leistet diese Einrichtung eine hervorragende Arbeit.

Ebenso ist die unverzichtbare und höchst wertvolle Arbeit des Arbeitskreises Senioren in Gröbenzell (ASiG) weiterhin durch die Gemeinde zu unterstützen. Der ASiG ist der Ansprechpartner für Probleme und Wünsche der Seniorinnen und Senioren in Gröbenzell und in die Arbeit des Gemeinderates weiterhin aktiv mit einzubeziehen.

Zur Seniorenpolitik gehört auch, die Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum weiterhin zu erhalten, so dass Seniorinnen und Senioren in Gröbenzell weiterhin alle Bedürfnisse des täglichen Lebens im Ortszentrum erledigen können. Die Wünsche, Bedürfnisse und Lebensbedingungen von im Alter mobilitätseingeschränkten Menschen müssen angemessen berücksichtigt werden. Dazu gehört auch die Überlegung, wie das  Verkehrsangebot im Zentrum verbessert werden kann, eventuell durch eine bessere Verbindung der Kirchenstraße mit der Bahnhofstraße.

Das Angebot an öffentlichen Toiletten muss erweitert werden.

 

9. Soziales

Trotz der in Gröbenzell überdurchschnittlich gut gestellten Bürgerinnen und Bürger dürfen die sozialen Anliegen in unserer Gemeinde nicht vergessen werden. Auch in Gröbenzell gibt es sozial Bedürftige, die durch die hohen Lebenshaltungskosten in unserem Bereich an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit stoßen.

Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, dass die sozialen Einrichtungen in Gröbenzell von der Gemeinde weiter unterstützt und gefördert werden, ebenso die auf diesem Gebiet teils schon sehr lange tätigen Vereine und Organisationen.

Wir fordern auch unter diesem Aspekt eine Verstärkung der Aktivitäten auf dem Gebiet des gemeindlichen Wohnungsbaus, damit mehr bezahlbare Wohnungen in Gröbenzell geschaffen werden. Der gerade in der Fertigstellung begriffene Neubau an der Grünfinkenstraße kann nur ein Anfang sein.  Die  FREIEN WÄHLER fordern, dass die Gemeinde weiterhin jährlich in den Bestand, aber auch in den Neubau von Wohnungen im Rahmen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit investiert.

Darüber hinaus ist es  den FREIEN WÄHLERN ein Anliegen, die Arbeit des Arbeitskreises für Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Bei gemeindlichen Einrichtungen, aber auch im Bereich des Straßenbaus ist insbesondere darauf zu achten, dass die Vorgaben für eine barrierefreie Nutzung umgesetzt werden.

 

10. Feuerwehr und Rettungsdienste, Sport und Vereine.

Das  1974/1975  gebaute Feuerwehrhaus ist in die Jahre gekommen. Die Ausstattung ist in wichtigen Bereichen marode (Funkanlage, Gerätewartung, Hauselektrik). Das Platzangebot ist sehr beengt. Hier muss über kurz oder lang die Notwendigkeit eines  Neubaus in Betracht gezogen werden.

Das Gemeindeleben in Gröbenzell profitiert von dem vielfältigen Vereinsleben in Gröbenzell ganz außerordentlich. Über 100 Vereine sorgen in Gröbenzell dafür, dass  jeder Gröbenzeller und jede Gröbenzellerin leicht einen Bereich finden kann, in dem er oder sie in der Freizeit aktiv werden kann. Das Vereinsleben Gröbenzell ist ein wichtiger Motor für ein lebendiges und lebenswertes Gröbenzell und muss daher, wie bisher, im vollen Umfang gefördert werden.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Sport. Vor knapp 30 Jahren erfolgte der Bau des Sport- und Freizeitzentrums an der Wildmoosstraße. Viele Gemeinden rund um Gröbenzell beneiden uns um diese hervorragende Sportstätte, die erst vor kurzem um einen Kunstrasenplatz erweitert wurde. Vor allem der Zulauf der Kinder und Jugendlichen zu den Sportvereinen ist enorm. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, dass die Sportstätten von Seiten der Gemeinde in einem Top-Zustand gehalten werden und dass insbesondere die Jugendarbeit weiterhin an vorderster Stelle unterstützt wird.

Neben dem Sport gibt es eine große Zahl weiterer Vereine, die in anderen Bereichen tätig sind und die in gleicher Weise die Unterstützung der Gemeinde erwarten können, seien es auf dem Gebiet der Kunst und Kultur die Theaterspielgruppen, auf dem Gebiet der Heimatpflege der Verein  „Die Gröbenhüter e. V.“, oder bei der Förderung des Gemeinschaftslebens der traditionsreiche Interessenverein (IVG), um nur einige Bereiche und Vereine zu nennen.  Alle in Gröbenzell tätigen Vereine bereichern das Gemeindeleben. Sie entlasten die Gemeinde zum Teil sogar bei der Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben. Sie müssen von der Gemeinde selbstverständlich weiter gefördert und unterstützt werden.

Dazu gehört auch die Anerkennung der Arbeit der vielen in unserer Gemeinde ehrenamtlich tätigen Bürger.

 

11. Umwelt und Naherholung

Der Umweltschutz hat in der Gemeinde Gröbenzell zu Recht einen hohen Stellenwert. Dies soll auch weiterhin so bleiben.  Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass alle Entscheidungen in der Gemeinde auch auf ihre Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit hin geprüft werden müssen. Der Erhalt und der Bestand unseres eigenen Lebensraumes muss uns ein hohes Anliegen sein, damit auch künftige Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

Die örtliche AGENDA 21 hat hierzu in Gröbenzell bereits seit Jahren eine wichtige Grundlagenarbeit geleistet und viele für die Gemeinde verbindliche Ziele formuliert. Die AGENDA 21 ist ein wertvoller Impulsgeber und muss daher weiterhin unterstützt und beachtet werden. Aufgrund einer Grundvereinbarung mit der Gemeinde sind die Empfehlungen der AGENDA 21 in die Überlegungen und Entscheidungen des Gemeinderates mit einzubeziehen.

Umweltgerechtes Bauen bedeutet, Versiegelungen auch zum Zwecke des Hochwasserschutzes zu vermeiden und Anreize für energetisches Bauen zu schaffen. Dabei sind auch Maßnahmen zur Energieeffizienz zu unterstützen.

Die FREIEN WÄHLER sprechen sich dafür aus, dass das in der Gemeinde vorhandene Programm zur Förderung der Energieeinsparung und der Nutzung regenerativer Energiequellen überarbeitet wird. Bisher wurden die bereit gestellten Haushaltsmittel in Höhe von jährlich 20.000 € nur zu einem geringen Teil abgerufen. Daher muss die Gemeinde einen stärkeren Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger schaffen, dieses Angebot wahrzunehmen. Zugleich sollte die Gemeinde ihre Beratung der Bürger zur Energievermeidung aktiver gestalten. Der Umweltbeauftragte der Gemeinde sollte sich verstärkt auch im Bereich des Klimaschutzes einsetzen. Ziel von uns allen muss es sein, dass der Energiebedarf insgesamt zurückgefahren wird. Nur so kann die von allen gewünschte und vom Landkreis Fürstenfeldbruck allen Gemeinden im Landkreis als Ziel vorgegebene Energiewende bis 2030 geschaffen werden.

Der Ausbau des Naherholungsgebietes „Böhmerweiher“ wird ab 2014 federführend durch den Erholungsflächenverein und aus dessen Mittel erfolgen. Die  FREIEN WÄHLER haben dieses Projekt mit gefördert. Hier ist von Seiten der Gemeinde Gröbenzell in enger Zusammenarbeit mit den anderen Partnern (Landeshauptstadt München, Puchheim und Erholungsflächenverein e. V.) weiter darauf hinzuwirken, dass der Ausbau naturnah und ohne viel Autoverkehr erfolgt. Die Radwege im Umfeld sind zu ergänzen.

 

12. Bürgerbeteiligung

Die heute von allen gewünschte und geforderte Bürgerbeteiligung an den Entscheidungen der Gemeinde und des Gemeinderats muss ohne Vorbehalte umgesetzt werden. Die FREIEN WÄHLER haben in der vergangenen  Wahlperiode die Einführung einer Informationsfreiheitsatzung ( IFS ) für die Gemeinde Gröbenzell initiiert und mit umgesetzt. Dabei geht es darum, den Bürgerinnen und Bürger alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die den gemeindlichen Entscheidungen im eigenen Wirkungskreis der Gemeinde zu Grunde liegen. Nur durch größtmögliche Transparenz und die Einbeziehung informierter Bürger kann es künftig gelingen, Gemeindepolitik so zu gestalten, dass sie von einer möglichst breiten Mehrheit in der Bürgerschaft getragen wird. Die Gröbenzeller haben kleinliche parteipolitische Auseinandersetzungen im Gemeinderat satt. Sie wollen informiert und mit eingebunden werden. Sie wollen verstehen, warum der Gemeinderat Entscheidungen für die Gemeinde so oder so trifft.

Die FREIEN WÄHLER sind die Gruppierung für Bürgerinteressen. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Die FREIEN WÄHLER wollen dazu beitragen, dass von der Gemeinde aus noch stärker nach außen kommuniziert wird, wie Entscheidungsabläufe in der Gemeinde vonstattengehen, und von welchen Faktoren sie im Einzelfall bestimmt werden.

 

Eine solide Haushaltspolitik ist bei allem für die künftige Gemeindepolitik eine selbstverständliche Grundlage. Sie ist der Garant unserer Eigenständigkeit.

 

Gröbenzell, den 27.11.2013

 

Die FREIEN WÄHLER Gröbenzell